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Das Wassermannzeitalter. Eine Tür öffnet sich ...

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Derzeit vergeht kein Tag, ohne dass irgendwo ein Artikel über Wissenschaft und Spiritualität erscheint. Als hätte sich eine Tür geöffnet, die es zwei scheinbar voneinander getrennten Welten erlaubt, einander zu begegnen. Oder besser, einander wiederzutreffen.

Um zu verstehen, was mit der „geöffneten Tür“ gemeint ist, nehmen wir einmal an, dass die Geschichte der Menschheit in Phasen verläuft, die unterschiedlichen kosmischen Einflüssen unterliegen.

Soweit es Welt und Menschheit betrifft, werden diese Einflüsse durch die Sternzeichen unseres Tierkreises geprägt. Das scheint nur eine Behauptung zu sein, aber sie entspricht der spirituellen Wahrnehmung durch Jahrtausende hindurch. Anders ist die materialistische Lebensauffassung, die unser Dasein auf materielle Prozesse zurückführt. Indem sie das absolut setzt, hat sie sich zu einem Glaubensdogma entwickelt, das in unserer Zeit mehr und mehr abbröckelt.

Das Leben ist in vielfältige Rhythmen eingebunden. Da ist der Wechsel von Tag und Nacht, ferner der etwa einen Tag umfassende menschliche Biorhythmus, da ist der Kreislauf der Jahreszeiten ... Der Rhythmus, um den es hier geht, ist der der Präzession [d.h. des Vorwärtsschreitens] der Äquinoktien, der Zeitpunkte im Jahr, an denen Tag und Nacht von gleicher Dauer sind. Denn dieser Rhythmus ist es, dem die Einflüsse der Sternzeichen unterliegen. Ehe wir über die Auswirkungen dieser Bewegung sprechen – nämlich das „Öffnen einer Tür“ –, hier eine simple Erklärung des Phänomens:

Die Präzession der Äquinoktien

Die Erde vollführt drei Bewegungen: Erstens umkreist sie die Sonne innerhalb von 365 Tagen, zweitens dreht sie sich alle 24 Stunden einmal um sich selbst, und drittens führt die Rotationsachse der Erde eine Kreiselbewegung aus, die für einen Umlauf ca. 25.800 Jahre benötigt (ein platonisches Jahr). Diese Kreiseldrehung um den senkrechten Pol einer Fläche, die Ekliptik genannt wird, bewirkt, dass der Sonnenaufgang im Zeitpunkt der Tag- und Nachtgleiche im Frühling sich nach und nach von einem Sternzeichen des Tierkreises zu dem vorangehenden verschiebt. Diese „Präzession“ bedeutet ein Rückwärtsgehen in der Reihenfolge der Sternzeichen.

Das Frühlingsäquinoktium findet am 21. März statt. Die Sonne geht am ersten Frühlingstag in einem bestimmten Sternzeichen auf, und zwar für einen Zeitraum von ca. 2150 Jahren. Danach geht sie am ersten Frühlingstag im davorliegenden Sternzeichen auf.

 

In der Abbildung sehen wir den Tierkreis, durch den sich die Sonne bewegt. Er liegt auf der Ebene der Ekliptik. Auch der Himmelsäquator ist zu sehen. Der Schnittpunkt dieser beiden Kreise heißt Frühlingspunkt. Das ist der Punkt, an dem die Sonne am ersten Frühlingstag aufgeht. Wie bereits erklärt, wandert die Sonne derzeit vom Sternzeichen Fische ins Sternzeichen Wassermann. Dieser Wechsel von einem Sternzeichen ins nächste bleibt nicht ohne Folgen, da wir dann veränderten kosmischen und interkosmischen Einflüssen ausgesetzt sind, die sich in allen Lebensbereichen auswirken: auf der physischen, psychischen und spirituellen Ebene.

Jedes Sternzeichen hat seinen eigenen Charakter. Wassermann wird durch das Bild eines Mannes mit einem Krug symbolisiert. Er wird auch als Wasserträger bezeichnet, der das Wasser aus seinem Krug ausgießt. Das Heilige Buch des Zohar sagt dazu: „All die himmlischen Schätze und verborgenen Mysterien, die seit Generationen verborgen waren, werden im Wassermannzeitalter offenbar.“

 

Die Erde vollführt drei Bewegungen: Erstens umkreist sie die Sonne innerhalb von 365 Tagen, zweitens dreht sie sich alle 24 Stunden einmal um sich selbst, und drittens führt die Rotationsachse der Erde eine Kreiselbewegung aus, die für einen Umlauf ca. 25.800 Jahre benötigt (ein platonisches Jahr). Diese Kreiseldrehung um den senkrechten Pol einer Fläche, die Ekliptik genannt wird, bewirkt, dass der Sonnenaufgang im Zeitpunkt der Tag- und Nachtgleiche im Frühling sich nach und nach von einem Sternzeichen des Tierkreises zu dem vorangehenden verschiebt. Diese „Präzession“ bedeutet ein Rückwärtsgehen in der Reihenfolge der Sternzeichen.

​​​​​​​Die Realität hat zwei Ansichten: die mittels der Sinne erfassbaren Phänomene und die nur mit dem Geist zu erkennenden Noumena, die unabhängig von der sinnlichen Wahrnehmung existieren. Diese beiden Ansichten bilden die Essenz der gesamten manifesten Wirklichkeit. Sie können mit dem Außenkreis und der Achse eines Rades verglichen werden. Auf dem Weg von der Peripherie zum Mittelpunkt erhöhen sich die Frequenzen fortwährend. Hierbei gelangen wir an eine Grenze. Sie wurde von dem Physiker Max Planck beschrieben: Ab einem bestimmten Moment können wir nichts mehr messen. Wir sind auf der scheinbar „leeren“ Quantenebene angelangt. Doch hinter dieser Leere, oder in ihr befindet sich eine gewaltige Energie – eine unbekannte Welt.

Die spirituelle Wahrnehmung der Welt, die in den Weisheitslehren vieler Zeiten und Kulturen zu finden ist, besagt, dass die Wirklichkeit eins ist, dass es keine Trennung gibt zwischen Materie und Geist, zwischen Existenz und Essenz, zwischen dem Außenkreis und der Achse. Allerdings ist ein Bewusstseinswechsel erforderlich, um die Grenze überschreiten und erfahren zu können, was in dem mysteriösen Quantenvakuum liegt.

Kommen wir damit zu unserem Thema zurück: Der Einfluss des Wassermanns, dem die Menschheit in zunehmendem Maße ausgesetzt ist, verursacht einen allmählichen Bewusstseinswandel, der es ermöglicht, höhere Frequenzen wahrzunehmen. Jede Strahlung hat einen elektromagnetischen Aspekt, der mit den Organen des Menschen in Verbindung tritt. Jeder reagiert darauf gemäß seiner Sensitivität und seinem Bewusstseinszustand.

Die Wirkung der Wassermannstrahlung ist zweifach: Erstens zeigen sich direkte Auswirkungen auf der materiellen Ebene, zweitens findet eine Informationsübermittlung statt. Der erste Effekt führt zu einer „Entstofflichung“, einer Verfeinerung der Substanzen: Die Materie beginnt, ihre feinstofflichen Aspekte zu enthüllen, und die Menschheit erhält zunehmend die Möglichkeit, bislang Verborgenes wahrzunehmen. Der zweite Effekt drückt sich in und auf der Ebene der Information aus, die in der Wassermannstrahlung enthalten ist. Sie zeigt unter anderem, wie auf einer höheren Schwingungsebene alles gleich einem Netzwerk miteinander verbunden ist, wie alle Punkte mit allen anderen in Beziehung stehen. Wissenschaftler nennen dieses Netz „das Feld“, die Hindus nennen es Akasha. In der militärischen Forschung wurde dieses Feld im Jahre 1986 beschrieben (in Nature, Ausgabe 320, 1986).

Die beiden Wirkungen der Wassermann-Einstrahlung erlauben uns zu verstehen, wie die Tür zwischen Wissenschaft und Spiritualität geöffnet wird. Wir können die Verbindung zwischen den Erscheinungen und der Essenz der Wirklichkeit erkennen. Immer mehr Wissenschaftler sind heute davon überzeugt, dass hinter den wahrnehmbaren Erscheinungen ein tiefer Sinn existiert, dass eine Intelligenz wirksam ist und der Entwicklung eine Richtung gibt.

Wie Albert Einstein sagte: „Das Leben scheint keinen Sinn zu haben, und dennoch ist es unmöglich, dass es keinen hat."

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