Liebe und Leben

Liebe und Leben

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Welch eine Aussage – welch ein Weckruf an jeden Menschen!
Es ist ein wirksames Gesetz, das sich vollzieht.
Es ist der Wille und das Wort Gottes, das sich stetig im Menschen verwirklicht,
ob er sich dessen bewusst ist oder nicht.

Ist sich der Mensch dessen nicht bewusst, ist er den Schicksalskräften des irdischen Lebens ausgesetzt, wird er in Situationen kommen, die ihn schmerzen und zum Fragenden werden lassen:

Warum passiert mir das?
Was hat das zu bedeuten?
Warum lässt Gott das zu?

Aber auch Glückserfahrungen von Schönheit und Einheitserlebnissen können in ihm das Gefühl von Überwältigung aufsteigen lassen, eine Erfahrung, die über ihn hinaus deutet: Etwas ist größer als das begrenzte Ich.

Etwas in uns soll zur Geburt kommen, während wir unser Leben im Außen leben.
Es ist nur eine Frage der Zeit und von Inkarnationen, wann wir dessen inne werden;
etwas ist in uns angelegt, das geboren und lebendig werden will.

„Gott ist immer in uns, nur wir sind so selten zu Hause.“
In dieser Liebe, in der Gott sich selber liebt, in der liebt er die ganze Welt. In dieser Lust, in der Gott sich selber genießt, in der genießt er die ganz Welt.

Das zur Geburt reife Kind ist sich seiner Lage, seines Seins, nicht bewusst. Es wird aus seiner Dunkelheit zum Durchtritt in eine andere Daseinsform gedrängt. Eine dramatische Erfahrung, die einem Todeskampf gleicht.
Doch es wird in einer lichten Atmosphäre liebevoll umfangen und gehalten.

„Willst du den Kern haben, so musst du die Schale zerbrechen.“

Was das Kind als Automatismus erfährt, wird dem bewusst gereiften Menschen in der Hingabe an das Göttliche in ihm zuteil. Aber auch hier muss zuvor ein Sterben vorausgehen. Es ist mein Ich, meine Persönlichkeit, die wie der Mutterkuchen im irdischen Leib zurückgelassen werden muss, wenn seine Aufgabe erfüllt ist.


Meine Seele kann sich ihrer göttlichen Wesenswirklichkeit bewusst werden.
Und so wird sich Gott der Welt bewusst, durch uns.
Dann sind wir eins in der Essenz der Liebe, aus der und in der alles ist.
Dann sind der Vater und ich eins – das ist höchste Lust der Gottnatur.

Wenn ich in der Essens dieser Liebe sein kann, habe ich auch in Zeiten großer Zweifel, Schmerzen oder Niedergeschlagenheit die Gewissheit:
Ich kann nicht tiefer fallen als in Gottes Hände.

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