Noordpool

Nordpol

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Unser Planet Erde scheint den Norden in letzter Zeit verloren zu haben. Er ist steuerlos und in die Irre geraten. Zumindest behaupten Wissenschaftler dies, ohne eine abschließende Erklärung dafür zu haben. Immerhin haben sie festgestellt, dass sich der magnetische Nordpol in den letzten Jahren rasch von Kanada in Richtung Sibirien verlagert hat. Darüber hinaus kommt es im Schnitt alle zwei- bis dreihunderttausend Jahre zu einer Umkehrung der magnetischen Pole, einem Polsprung, wobei der letzte Polsprung nun schon siebenhunderttausend Jahre her ist. Andere Untersuchungen zeigen, dass die Stärke des magnetischen Energiefeldes unseres Planeten drastisch abnimmt. Das ist das Feld, das uns vor der Einstrahlung hochfrequenter, kosmischer Strahlung schützt. Diese Strahlung ist für unsere physischen Funktionen extrem schädlich; sie kann das Leben bedrohen und unseren Planeten unbewohnbar machen. Und bei all dem sprechen wir nicht einmal über die Bedrohung durch den Klimawandel, der durch menschliche Eingriffe mitverursacht wird.

Alles deutet darauf hin, dass sich das Leben auf der Erde an einem Wendepunkt befindet. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass in den Übergangszeiten immer drastische Veränderungen stattfinden und sich im kollektiven Bewusstsein Entwicklungssprünge vollziehen. Es scheint wieder einmal so weit zu sein. Aber das muss nicht das Ende der Zeit bedeuten, wie die Weltuntergangspropheten verkünden. Denn während sich weltweit höhere kosmische Einflüsse geltend machen, Einflüsse, auf die wir Menschen unwiderruflich reagieren müssen, werden wir vor eine Wahl gestellt: klammern wir uns an die alten Wege, oder öffnen wir uns neuen Lebensformen?

Aus Angstreflexen heraus tendieren wir dazu, uns krampfhaft auf das vertraute Erdenfeld abzustimmen, trotz all seiner Schwankungen in Auf- und Niedergängen. Aus dem interkosmischen Feld des Lichts wird aber in unserer Zeit alles aufgeboten, um uns zu einem großen Quantensprung zu veranlassen. Die Schwingungszahl im atmosphärischen Feld der Erde hat sich drastisch erhöht. Und auch unser Bewusstsein kann sich leichter als zuvor aus dem Niederen erheben. Es kann zu einer umfassenderen Sicht gelangen und das Ego-Zentrierte hinter sich lassen.

Wenn wir die „helfenden Hände“ ergreifen, wenn wir in uns Raum für sie schaffen, baut sich in uns eine seelische Struktur auf, eine „Körperlichkeit“ in höherer Schwingung. In ihr können „wir“ – verwandelt – der Zeit entsteigen, durch die „Pforte des Saturn“ gehen, wie es schon in der Mythologie verheißen wird. Abwarten ist keine Option mehr, es wird Zeit, anders zu leben und in ein höheres Lebensfeld hinaufzuziehen. In der heiligen Sprache wird gesagt, dass die gesamte Schöpfung sehnsüchtig nach dem Offenbarwerden der „Söhne und Töchter des Lichts“ Ausschau hält. Ein solcher Weg wirkt sich auf alles aus, denn wir sind mit allem verbunden.

(Der Artikel ist zuvor in der Zeitschrift Pentagramm 2019 Heft 2 erschienen)

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